Du kennst sie sicher – unsere Studi-Steckbriefe. Auf den Punkt, aus der Perspektive von Studierenden, als Mini-Pitch für einen Studiengang, den du so noch nicht kanntest und einfach als Inspo für deine Studienwahl. Heute stellt sich dir Marcus vor, Student im Bachelorstudiengang Sozialökologisches Waldmanagement an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, HNEE.
Er nimmt dich mit in seinen Alltag zwischen Forst, Campus und Praxis und verrät dir, was er mit seinem Studium beruflich später erreichen möchte und was er macht, wenn der Wald ruft.😉Leg los, lieber Marcus!
Eine Gesellschaft funktioniert nicht von allein. Sie beginnt in der Kindheit, steht und fällt mit Gesundheit, lebt von Kultur, wächst durch Bildung – und braucht Systeme, die laufen. Wenn irgendwo etwas reißt, spüren es alle.
Heißt, wenn nichts tun nach dem Abschluss keine Option ist, braucht es Verantwortung, die man lernen kann. So zum Beispiel im Studium an einer der brandenburgischen Hochschulen. Du siehst deinen Schulabschluss und das sich anschließende Sommersemester auf dich zu rauschen, möchtest unbedingt etwas studieren, womit du Verantwortung für Menschen übernimmst, hast aber noch gar keinen Plan? Wie wäre es dann mit einem dieser fünf neuen Bachelorstudiengänge, die zwar erst im Wintersemester 2026/2027 starten, aber alles andere als Nischen sind, sondern echte Grundpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft?
Schule und dann? Mehr Qualifikation, aber wie? Fachwechsel, Bewerbungsfrist, was und wo kann ich nochmal studieren? Wenn es um Studienwahl geht, schwirren zahlreiche Fragen durch die Köpfe von Studieninteressierten. Oft in einer Lebensphase des Umbruchs, in der äußere Einflüsse wie Politik, Gesellschaft oder einfach nur die „ständig nach der eigenen Zukunft fragende Familie“ zu dominieren scheinen. Du kennst das?
Wie wäre es dann mit einer:einem vertrauensvollen, „fast“ allwissenden Mentor:in auf Augenhöhe, die:der dich durch den Dschungel des Hochschulvokabulars, der Regeln und Ordnungen, der Module von Studiengängen und über den Campus deiner Zukunft führt? Jemand mit Humor und Hoffnung im Gepäck und auf die:den du dich einfach voll verlassen kannst? Wir kennen da einen tollen Kontakt: Die Studienberatung und um ganz genau zu sein, die Berater:innen an den brandenburgischen Hochschulen. Diese solltest du, neben deiner digitalen Studienwahlreise auf studieren-in-brandenburg.de😉, unbedingt einmal und gern auch zwei- bis dreimal persönlich an deiner Wunschhochschule gesehen und gesprochen haben. Dr. Marlies Reschke, ein echtes Juwel und eine Beraterin mit Herz und 29 Jahren Beratungserfahrung in der Zentralen Studienberatung an der Universität Potsdam, lädt dich heute im Interview mit ihr ein, deine Entscheidung für ein Studium im Land Brandenburg zu treffen. Vor allem aber zeigt sie dir, ohne viel Schnick und Schnack, wie einfach und vor allem wichtig der Kontakt zur Studienberatung für eine gut durchdachte Studienwahl oder den Abschluss eines Studiums ist. Komm, wir besuchen sie gemeinsam in ihrem Büro am Campus Am Neuen Palais!
Unwahre Berichterstattung, Verletzung der Privatsphäre, Rufschädigung – manchmal hat man nur eine knappe Stunde, um zu verhindern, dass über eine Person dank Social Media oder Yellow Press ein Shitstorm hereinbricht und sie auf Basis fehlender Tatsachen öffentlich vorgeführt wird. Dann ist Rechtsanwalt Prof. Dr. Christian Schertz für seine Mandant:innen zur Stelle. Sein Steckenpferd: Presse- und Persönlichkeitsrecht. Christian Schertz ist Deutschlands bekanntester Medienanwalt und als radikaler Interessenvertreter unter Jounalist:innen ein „gefürchteter“ Name.
In seiner Kanzlei Schertz Bergmann am Kurfürstendamm in Berlin bereitet er mit seinem Kanzleipartner Simon Bergmann und ihrem gemeinsamen Team Rechtsverfahren für deutsche Politiker:innen, Sportler:innen, Künstler:innen, Unternehmen, Hollywoodstars aber auch unbekannte Personen vor, die Gegenstand von öffentlicher Berichterstattung geworden sind. Außerdem arbeitet Prof. Dr. Christian Schertz in der Lehre an den brandenburgischen Hochschulen: aktuell in der Rolle des Honorarprofessors an der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam. Nach einem Studium in Berlin, München und einem Referendariat in New York hat er ganz bewusst die Metropolregion Berlin/Brandenburg als seinen beruflichen Wirkungsort gewählt und begeistert neben seiner Tätigkeit als Anwalt seit vielen Jahren Studierende für das Presse- und Persönlichkeitsrecht. Warum das so ist, berichtet er uns im folgenden Interview.
Es ist 2026 und… Trommelwirbel! Es ist Zeit für einen neuen Studi-Steckbrief! Lena, Studentin der Umweltwissenschaften an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) kennt sich als „Voice of Brandenburg“, und um genau zu sein, als studentische Botschafterin der Umweltstudiengänge an der BTU, aus. Wer sich mit dem Thema Studienorientierung beschäftigt – Na, erwischt?; sich für nachhaltige Studiengänge interessiert – Trifft das auf dich zu?; und dann noch fleißig YouTube schaut – Jetzt haben wir dich! ;-), hat Lena vielleicht schon einmal gesehen. Wo? Im Video der Umweltwissenschaften der BTU.
Hier zeigt sie Interessierten nicht nur den BTU-Campus, sondern auch die vielen Möglichkeiten, welche die Studiengänge der Umwelt- und Naturwissenschaften aufzeigen. Ihr Fokus: Der Bachelorstudiengang Umweltwissenschaften, den Lena gewählt hat, weil sie sich Herausforderungen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, Urbaner Wandel und Ressourcenknappheit stellen möchte. Aber hey, erzähl doch gern selbst liebe Lena! Wer bist du und was begeistert dich am Studium an der BTU?
Bienvenidos a la aventura en el extranjero, wie es im Spanischen heißt, oder Willkommen im Abenteuer Ausland! Wie versprochen, folgt hier und heute Teil II unserer akademischen Reiseberichtsreihe.😉Fliege mit uns ins Auslandssemester zu Josi nach Santiago de Compostela in Spanien. Josi ist wie Anne, die wir mit unserem Blog vor nur wenigen Tagen in Leuven, Belgien, besucht haben, Studentin an der Universität Potsdam (UP) und auch mitten im Auslandssemester. Sie studiert im Bachelorstudiengang Physik an der Universität Potsdam und arbeitet als studentische Trainerin in der MINT-Studienorientierung der UP. Wie es ihr im klangvollen Santiago de Compostela so geht, erzählt sie uns in folgendem Interview.
Abenteuer Ausland! Möchtest du studieren und gleichzeitig andere Kulturen und Spots dieser Welt entdecken? Eine tolle Möglichkeit das umzusetzen, ist ein Studium, welches dir die Chance auf ein Auslandssemester bietet. Damit gehst du einen wertvollen Schritt in deiner akademischen Ausbildung und stillst zugleich dein Fernweh. Viele brandenburgische Hochschulen bieten Auslandssemester im Rahmen von EU-Programmen wie Erasmus+, Doppelabschluss- oder Praktikumsprogrammen sowie individuellen Studienaufenthalten an zahlreichen Partnerhochschulen an. So auch die Universität Potsdam, die die Studentinnen Anne und Josi jeweils für drei Monate ins Auslandsstudium, sprich „up’n away“, in die Erasmus+ Programmländer Belgien und Spanien geschickt hat.
In Teil I unserer akademischen Reiseberichtsreihe😉 düsen wir heute zu Anne in die Stadt Leuven in Belgien. Anne ist Studentin im Bachelorstudiengang Politik und Wirtschaft und Verwaltungshilfskraft im MINT-Bereich der Universität Potsdam. Aktuell studiert sie an der KU Leuven, wo sie das belgische Land und seine Leute mit allen Sinnen genießt. Wie es ihr dort so geht, erzählt sie uns in folgendem Interview.
Du interessierst dich für Technik, hast aber auch ein Faible für Wirtschaft und Organisation? Dann könnte der Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) für dich passend sein. So ist dieser auf jeden Fall genau Marens „Ding“! Maren studiert an der BTU und schwärmt für die perfekte Mischung aus BWL und Maschinenbau, die ihr das Studium bietet. Der zulassungsfreie Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ist ein kleiner „Underdog“, in dem man nicht nur lernt, wie Maschinen funktionieren oder Produktionsprozesse optimiert werden, sondern auch, wie Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich geführt werden.
Aber Maren, erzähl uns gern selbst, warum du dich für diesen Studiengang und die BTU entschieden hast und wer dich zu dieser Studienwahl inspiriert hat.
Data Steward, Webdesigner oder Wissensverwalter. Klingt das nicht nach vielversprechenden Berufsbildern? Und wer sagt eigentlich, dass der Studiengang Informations- und Datenmanagement (IuD) für Organisierte, analytisch Veranlagte aber auch Kreative genau das Richtige sein kann? Halt, Stopp – wir wissen wer das weiß. Es ist Artur, Student des Bachelorstudiengangs Informations- und Datenmanagement an der Fachhochschule Potsdam (FHP). Er berichtet uns im folgenden Interview, wie er die Faszination der Digitalisierung und die Möglichkeiten, diese später in der Privatwirtschaft voll auszuleben, für sich im Studium an der FHP entdeckt hat.
Sommerzeit ist Bewerbungszeit! Sommerzeit ist Orientierungszeit! Sommerzeit ist die Zeit, in der du dich, insofern du im Wintersemester 2025 / 2026 dein Studium beginnen möchtest, für deine zukünftige Hochschule, deinen Campus, deinen Studiengang und damit für deine zukünftigen Möglichkeiten entscheidest. Einfach alles – nichts mehr und nichts weniger wünschst du dir von deinem Studium? Dann werfe einen Blick auf die neuesten Entwicklungen an den brandenburgischen Hochschulen und lass dich einfach „hooken“! Spannende Projekte, innovative Campusprojekte, vielseitige Kooperationen, kreative Ideen – all dies prägt die Hochschullandschaft Brandenburgs – und zeigt dir, dass es im Land Brandenburg mehrere coole Campus für dich gibt.
Ghazaleh ist im iranischen Isfahan aufgewachsen, hat in ihrer Heimat den Bachelor in Medizin absolviert, setzte 2020 ihr Studium an der Universität Potsdam im internationalen Masterstudiengang Biochemie und Molekularbiologie fort und gründete direkt nach dem Studienabschluss im Jahr 2024 CanChip. Heute produziert CanChip erfolgreich Chips, die als Grundlage für die Entwicklung neuer Krebsmedikamente dienen und ein effizientes und präzises Wirkstoffscreening für personalisierte Krebstherapien ermöglichen. In unserer Reihe „Alumni im Interview“, erklärt uns Ghazaleh die CanChip Technologie, lässt uns an ihren Zielen für die Krebsforschung teilhaben und nimmt dich mit in ihre akademische Vergangenheit, wo ihre Gründungsidee und Leidenschaft für ihren heutigen Beruf entstanden. Lass dich inspirieren!
Den Schulabschluss (fast) in der Tasche, eigentlich glücklich und den Sommer vor Augen, nur Eltern und Familie mit einem riesigen Fragenkatalog zu deiner Zukunft im Nacken? Das sind typische Symptome von „Abschlusseritis“, die vor allem Schulabgänger:innen aufweisen. Zu beinahe chronischem Schmerz führt es, wenn dann noch der Wunsch im Raum steht „Medizin zu studieren“. „Medizin kannst du nur mit 1er-Abi studieren!“ – Den Satz kennst du? Wir auch! Wir und vor allem die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) sagen aber dazu „Falsch!“.
Freue dich also auf großes Staunen, wenn du deiner Familie erklärst, dass die Auswahl der Studierenden, die Medizin an der MHB studieren möchten, nicht nach einer notenbasierten Auswahlgrenze (umgangssprachlich N.C.) erfolgt, sondern nach persönlicher Eignung und beruflicher Vorerfahrung. So hat es auch Madeleine erlebt, die im 8. Semester Humanmedizin an der MHB studiert. Mit ihr feiern wir heute Premiere, wenn sie dir ihren ersten und ganz eigenen medizinischen Beipackzettel für den Modellstudiengang Humanmedizin präsentiert. Wie heißt es so schön? Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit „dem Start des Studiums“ beginnen, denn sie erhält wichtige Informationen.😉
Es ist Mai und wie es so schön heißt: Alles Neu macht der Mai! „Neu? Wie jetzt?“ – Das fragen sich jetzt vielleicht viele der Schulabgänger:innen im Land Brandenburg, die noch in ihren Abschlussprüfungen stecken oder wenn es gut läuft, schon die meisten davon schon hinter sich haben. Jetzt heißt es bald warten – auf das Abschlusszeugnis im Juni. Still und heimlich schleicht sich dabei bei nicht Wenigen ein tiefer Seufzer der Erleichterung und eine große Lust auf Sommer und Sonne ein. Schließlich geht die Schulzeit zu Ende, du hast es geschafft und darfst dich feiern! Und doch ist da ein Fünkchen Wehmut, weil Freunde und Freundinnen gehen werden und es eine ungewisse Zeit nach dem Sommerurlaub geben wird. Gemeint ist: der Beginn der Ausbildung oder des Studiums.
Das Lehramt, der Lehrkräftemangel in Brandenburg, das Bildungssystem, der Zustand der Schulen: Definitiv bekommt der schulische Kosmos in Deutschland und auch im Land Brandenburg viel Medienaufmerksamkeit. Ganz sicher wünscht er sich jedoch eine positive Berichterstattung und noch mehr Rückhalt für diesen so wichtigen Beruf. Lehrer:innen gab es schon Jahre zuvor, es gibt sie heute und eines ist sicher: Es wird sie immer geben! Schließlich hat man als Lehrkraft einen der dynamischsten und verantwortungsvollsten Jobs.
Als Lehrer:in formt man die nächste Generation und gibt Wissen, Werte und Motivation weiter. Kein anderer Beruf hat so direkten Einfluss auf die Zukunft so vieler Menschen. Hinzu kommt, dass gerade in Brandenburg Lehrer:innen sehr gefragt sind – was wiederum beste Jobchancen verspricht, oft mit Verbeamtung und einem Gehalt, was sich sehen lassen kann! Das wissen auch Alexandra, Studentin im Lehramt Primarstufe an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und Alexander, Student im Lehramt für die Sekundarstufe I und II an der Universität Potsdam. Im Interview erzählen Sie uns, warum Du dich von diesem Studium und dieser Berufsperspektive begeistern lassen solltest und vor allem😉 warum sie das „Teacherfieber“ gepackt hat.
Wissenschaft muss nicht trocken und kompliziert sein – das beweist der Brandenburger Science Slam 2025! Dieser geht am 11. April in seine vierte Runde. Gleich an sieben Abenden und an sieben Standorten der Präsenzstellen der Hochschulen des Landes Brandenburg wird von April bis Juni wieder gebattelt, was das Zeug hält. Auf der Bühne und mittendrin: Slammer:innen aus dem Hochschul- und Wissenschaftskontext, die ihre Forschungsthemen in nur 10 Minuten lehrreich, unterhaltsam und auf kreative Weise präsentieren.
Das kannst du gemeinsam mit dem Publikum der Science Slams mitentscheiden! Kostenfrei, in einer „Friday Night“, in einer coolen Location und mit einem Klick auf einen der Event-Buchungslinks. Wir zeigen dir die Highlights!
In unserer Blogreihe „Studieren in Brandenburg – X – Alumni im Portrait“ wird es bunter und bunter. Heute im Interview: René – einst Kapitän der Fußball-Universitätsmannschaft an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (EUV) und heute mitten im Berufsleben als Referent Social Media und Podcast an der Charité – Universitätsmedizin in Berlin. Er machte seine Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg, legte vier Jahre zwischen Abi und sein erstes Semester, rockte das Studium der Kulturwissenschaften an der EUV, setze einen Master on top und wusste zum Ende seines Studiums ganz genau, dass er sich auf die Medien- und Kommunikationsbranche spezialisieren möchte.
Alles andere als linear? Richtig, aber wieder ein Werdegang, der dir zeigt, „dass Menschen, welche sich nicht nur in einer Bubble aufhalten“, um es mit Renés Worten zu sagen, flexibel und erfolgreich ein Studium und einen attraktiven Beruf im Land Brandenburg wählen können.
Take zwei und diesmal schlagen wir die Klappe für: Felix, Student im Studiengang Steuerrecht an der Fachhochschule für Finanzen Königs Wusterhausen (FHF). Felix wird einer der zukünftigen Diplom-Finanzwirte des Landes, also des Landes Brandenburg;-). Er studiert den EINEN Studiengang an der FHF und überzeugt uns einmal mehr, dass studieren im Land Brandenburg echt gechillt sein kann.
Dabei ist die Fachhochschule für Finanzen mit rund 870 Studierenden die kleinste Hochschule im Netzwerk der brandenburgischen Hochschulen. Auf dem Campus in Königs Wusterhausen – ungefähr eine halbe Stunde vom Zentrum Berlins entfernt – dreht sich im teiljuristischen dualen Studium zum/zur Diplom-Finanzwirt/-in nahezu alles um das Thema Steuern – und das bei Gehalt ab dem ersten Studientag! Na, jetzt bist auch du gehookt, oder?
Sorry, aber da müssen wir nochmal genauer nachfragen, um welchen Studiengang es sich hier eigentlich handelt und wie Valentin, aktuell Masterstudent und Autor dieses Artikels, seine Laufbahn durch die Telematik sogar an verschiedenen brandenburgischen Hochschulen absolviert.
Es ist 2025 und voller Schaffenskraft freuen wir euch direkt zu Beginn des Jahres noch mehr „Voices of Studieren in Brandenburg“ zu präsentieren. Authentisch, echt und direkt aus dem Hörsaal und vom Campus;-) Mit dem Studi-Porträt von Maria, Studentin an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, starten wir in die Blogrubrik „Studi-Steckbrief“, die du auf unserem Insta-Kanal @studiereninbrandenburg sicher schon gesehen hast.
Wer Besseres könnte die Schönheit und Vielfalt der Studienlandschaft und des Studienangebotes im Land Brandenburg beschreiben? Wer wüsste genauer um die vielen kleinen Kniffe und Tricks, die dir deinen zukünftigen Studienalltag erleichtern können? Es sind die Studis selbst! Ein Hoch daher auf die Studierenden im Land Brandenburg und damit zur Staffelstabübergabe an die Protagonistin unseres ersten Studi-Steckbriefes im Blog: Willkommen Maria!
Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende, es wird winterlich, gemütlich und vielleicht auch ein bisschen nachdenklich. Denn auch der Schulabschluss ist bei vielen Schüler:innen nicht mehr weit entfernt, womit sich die spannende Frage aufdrängt, was man direkt danach so treibt?
Studieren? – Oh ja, da hätten wir ganz wundervolle Hochschulen mit außergewöhnlichen Studiengängen im Land Brandenburg, die dich womöglich schon zum Wintersemester 2025/2026 in die Liga der Studierenden locken. Du willst aber erstmal „raus“ ✈️ und jobben, dich fortbilden oder einfach ins Ausland gehen? Kurz: Dich packt die Wanderlust? – Auch das geht und nennt sich, Überraschung: Gap Year. Genau um diese kleine aufregende Lücke zwischen Schule und Studium geht es hier und heute im Blog. Wir nennen dir die Chancen eines Gap Years, die Möglichkeiten und schenken dir mit einem O-Ton von Lilly, Studentin und echte Gap Year-Expertin der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, hoffentlich ein wenig Abenteuerlust und Fernweh in der dunkleren Jahreszeit.
„Marvel“lous und einfach genial! So könnte man das Studienangebot im Land Brandenburg nennen. Denn: Hier im schönen, derzeit herbstlichen, Brandenburg erweitern die brandenburgischen Hochschulen „fast“ jedes Semester ihr Studienangebot und setzen dabei auf innovative und zukunftsorientierte Studiengänge, die auf die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarkts und der globalen Herausforderungen eingehen. Für dich ein echtes Plus!
Was? Du kennst die im Wintersemester 2024/25 neuen Studiengänge noch nicht? Ein Grund mehr, warum wir dir jetzt – wir nennen sie liebevoll – unsere „Fantastic Four“ dieses Wintersemesters vorstellen, also vier dieser neuen Studiengänge, die sowohl regional als auch bundesweit einzigartig sind.
Alles passiert immer ein erstes Mal: So auch, dass innerhalb einer Familie das Kind oder die Kinder den Wunsch entwickeln zu studieren. Das auch ohne Vorbild, sprich ohne, dass eines der Elternteile oder Geschwister eine Hochschule je besucht hat. Niemand, der über Hochschulerfahrung verfügt, niemand, der weiß, wie man ein Studium vorbereitet oder was zum Studialltag dazugehört. Das kann Unsicherheit erzeugen, vielleicht sogar Widerstände auslösen, aber auch eine große Chance sein – nämlich die, genau die Ausbildung zu wählen, die zu einem passt. Im Interview mit Franziska Löffler, der Bundeslandkoordinatorin Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern von ArbeiterKind.de, beleuchten wir Herausforderungen und Unterstützungshilfen für Erstakademiker:innen sowie das große „Für“ eines Studiums.
Um die 30 Grad, ein lauer Sommerwind, ein kräftiges Sommergewitter und mitten drin – DU! Ja, es ist Juli und sicher schreibt der ein oder andere Studierende noch eine Klausur oder eine Hausarbeit, welche über den Sommer fertiggestellt werden muss. Die gute Seite: Du bist Studieninteressierter, hast keine Klausur mehr vor dir und haufenweise Zeit dich zu entspannen! Es ist vorlesungsfreie Zeit, Sommerferienzeit und damit irgendwie für alle auch Zeit für FreiZEIT. Die kannst du im Land Brandenburg mit weiten Feldern wie im Hobbitland oder Karibikfeeling pur an den zahlreichen Badeseen vielseitig gestalten. Wie das genau geht und wie du dich so ganz nebenbei mit deiner Studienwahl beschäftigen kannst – insofern deine Bewerbung an einer der brandenburgischen Hochschulen noch nicht im Kasten ist – das erzählen wir dir in diesem Beitrag. Auf geht’s:
Brandenburger Science Slam – what? Wenn du dem Blog von Studieren in Brandenburg folgst, was du sicher tust;-), oder schon einmal eine Infoveranstaltung der Präsenzstellen der Hochschulen des Landes Brandenburg besucht hast, dann ist dir dieser Begriff nicht neu. Schon im letztem Jahr berichteten wir im Blog zu diesem spannenden Veranstaltungsformat – dem Brandenburger Science Slam, welcher dieses Jahr bereits zum dritten Mal, und das sehr erfolgreich, stattfindet.
Um das Publikum, also dich:-) sowie andere Studieninteressierte, im Land Brandenburg für Wissenschaft zu begeistern, bringen die Präsenzstellen unter der Schirmherrschaft von Dr. Manja Schüle – Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur im Land Brandenburg – Wissenschaft an Orte im Land Brandenburg, wo sie sonst nicht zu finden ist, wie z. B. Kneipen, Kulturhäuser, Kleinkunstbühnen oder z.B. einen Hangar.
Wissen, wo es langgeht, sein Leben in die Hand nehmen, Verantwortung übernehmen, sich allein finanzieren, überhaupt ein Ziel haben, die Ausbildung vorantreiben, ein Studium beginnen und vor allem abschließen, einen Beruf im vielseitig aufgestellten Arbeitsmarkt anstreben und sich dabei nicht von der Klimakrise, politischen Krisen oder sonstigen Gesellschaftsproblemen verunsichern lassen. Was denn noch alles bitteschön? Es ist ein Fakt: Die Herausforderungen für junge Menschen nach der Schule sind groß.
„Kein Bock!“, „Wozu der Stress? oder „Hilfe, wo und wie soll ich es anfangen?“ – all das können Gedanken sein, die junge Menschen bewegen. Hast du dich vielleicht selbst erkannt? Dann lass dich von unserem Blogartikel mitnehmen in die Welt der NEETs, aus welcher ein jeder: eine jede und auch du dank toller Entwicklungsmöglichkeiten der nachschulischen Bildung mit voller Power und Selbstbestimmtheit jederzeit aussteigen kann (st).
„Ein Studium im Land Brandenburg steht immer für Entwicklung und eine Zukunft voller grüner Ideen.“ „Wirklich?“, denkst du dir womöglich. Aber ja, so ist es. Klar, du hast uns ertappt. 📌 So lautet einer der von Studierenden oft zitierten Gründe, warum es sich lohnt im Land Brandenburg zu studieren. Wer hier studiert, denkt, forscht und kommt: Einfach vorwärts!
Um die großen Fragen und Antworten des Klima- und Umweltschutzes geht es deshalb nicht nur im Potsdam Research Network, am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, im Potsdam Science Park, bei Geo-X, sondern auch ganz direkt an den brandenburgischen Hochschulen wie u. a. der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und… der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. An letzterer studierte unser heutiger Gastautor Nelson Barbosa, der für dich im Interview unserer Blogreihe „Studieren in Brandenburg – X – Alumni im Porträt“ die wichtigsten What‘s und Why‘s seiner „grünen“ Studien- und Jobwahl skizziert.
Der Studiengang Kulturarbeitan der Fachhochschule Potsdam: Dieser Studiengang gehört neben Studiengängen wie Kulturwissenschaften, Computerlinguistik, Sprache-Medien-Gesellschaft, Creative Technologies, Digitale Medien und einigen weiteren spannenden Studiengängen im Land Brandenburg zur Fächergruppe der Sprach-und Kulturwissenschaften.
Alumna Pia Wagner hat sich aus voller Begeisterung für diesen Studiengang entschieden. Heute arbeitet sie am Goethe-Institut Côte d’Ivoire(Elfenbeinküste) als Projektkoordinatorin für ein Projekt zur Vorintegration in Côte d’Ivoire und Guinea. Im Interview unserer Blogreihe „Studieren in Brandenburg – X – Alumni im Portrait“ erzählt sie dir wie eins zum anderen kam und sie schließlich nach einer Studienwahl auch eine Jobwahl aus vollem Herzen treffen konnte.
Sich wie ein richtiger Studi fühlen, in Vorlesungen reinschnuppern, Studiengänge kennenlernen, über den Campus laufen, das Mensaessen auschecken oder sich Tipps von der Studienberatung holen? All das und vieles mehr kannst du u. a. beim Schnupperstudium, an Hochschulinformationstagen und vielen Fachtagen, im Orientierungsstudium sowie bei den Campusführungen der brandenburgischen Hochschulen tun!
“Like a student” und das “for the very first time” lauschst du den Professor:innen und Studierenden deines Wunschstudiengangs, sammelst erste Eindrücke und manchmal sogar ganz nebenbei Punkte fürs Studium, die du dir auf deine zukünftige Studienzeit anrechnen lassen kannst. Hier kommt unsere Best-Of-Liste der Studienorientierungsangebote für 2024, die du nicht verpassen solltest:
Tick, Tack – in wenigen Tagen weihnachtet es – wieder einmal – und sicher hast du dein noch recht frisch bezogenes WG-Zimmer schon „feiertagsfest“ gemacht, das Bahnticket in die Heimat gebucht und bist gedanklich bereit, einen wohlverdienten Break nach deinen ersten spannenden Wochen an der Hochschule einzulegen bevor du danach direkt in die Prüfungsphase gehst.
Doch hast du auch schon deinen Wunschzettel geschrieben? Jetzt ist erstmal Weihnachten und deshalb stellen wir dir heute die 6 besten Gadgets für Studis vor, die das Leben auf dem Campus verschönern und das Studieren ganz einfach etwas einfacher machen;-)
“Bessere Haut durch AI? Warum nicht?”, dachte sich Maria-Liisa Bruckert, Alumna der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und erfolgreiche Unternehmerin und Gründerin des E-Business IQONIC.AI. Technikbegeistert, vielseitig vernetzt und international inspiriert, verfolgte sie über ihr Studium, ihre Arbeit bei Siemens und dank einiger hilfreicher Entwicklungs- und Accelerator-Programme für Start-Ups die Idee des eigenen Unternehmens zur Entwicklung einer Haut und Haaranalyse-Software mittels Künstlicher Intelligenz. Wo das? Auf dem Markt der Kosmetik- und E-HealthTech-Industrie. Und wie? Das erzählt sie dir im Interview unserer Blogreihe „Studieren in Brandenburg – X – Alumni im Portrait“.
Disculpa que? Scusa, cosa? Het spijt me, wat? Co, proszę? What? – Für viele internationale Studieninteressierte ist der Start ins Studium in Deutschland mit einem reinen Chaos aus Hochschulvokabular und abenteuerlichen Abkürzungen verbunden, welche oftmals nicht mal eine Übersetzung in die jeweilige Muttersprache haben. Diese Situation kennt auch Studentin Kris, die über den großen Teich, sprich aus den USA, ins Studileben im Land Brandenburg eintauchte und es sich zur persönlichen und beruflichen Mission machte “Deutschlerner:innen” zu helfen. Alles unter der Prämisse vorbereitet und selbstbewusst nach Deutschland zu ziehen, Freund:innen zu finden und den Traumstudienabschluss machen zu können. Aber lies selbst. Jetzt. Im Interview mit Kris Howitt.
Hallo zusammen! Mein Name ist Mattis, und ich studiere Englisch und Politische Bildung auf Lehramt für die Sekundarstufe II an der Universität Potsdam. Ich habe gerade meinen Master begonnen und möchte dir einen Einblick in das Lehramtsstudium geben. Außerdem gibt der Artikel Einblicke hinter die Kulissen der Lehrer:innenzimmer von heute. Lass dich überraschen von den 5 großen Ws des Lehramtsstudiums und entdecke, dass der Lehrer:innenjob nicht nur ein sicherer, sondern auch echt spannender Berufsweg ist, den du mit einem Studium im Land Brandenburg bestens vorbereitet einschlagen kannst.
Nach I hal I tig – wie der Duden es beschreibt, bedeutet: sich auf längere Zeit stark auswirkend und die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit betreffend. Klar, nur was hat das mit einem Studium im größten Bundesland Ostdeutschlands zu tun? Die Antwort ist einfach: Wer im Land Brandenburg studiert, bemerkt recht flink, dass ein Studium an den brandenburgischen Hochschulen immer für Entwicklung und eine Zukunft voller grüner Ideen steht. Wie sich das genau gestaltet, erfährst du hier.
Wie finde ich heraus, welcher Beruf oder welches Studium zu mir passt? Eine Frage, welche vielleicht auch dich beschäftigt. Sonst wärst du sicher nicht hier gelandet;-) Doch ist das Thema Berufswahl kein Thema, welches erst mit Abschluss des Studiums relevant wird. Die Materie Arbeiten ist, und das oftmals allein aus der finanziellen Notwendigkeit heraus, für die meisten Studierenden schon vor oder während eines Studiums relevant. Die Rede ist vom Nebenjob, studentischen Job oder dem Minijob. Ganz gleich in welchem Gewand sie daherkommen, viele Studierende müssen während ihres Studiums arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen oder um sich das Studium zu finanzieren. Wie sieht es aus auf dem studentischen Job Markt, welche Herausforderungen hält dieser für dich bereit und welche Chancen bietet er dir unverhofft. Das Studierendenwerk West:Brandenburg und die Studierenden Sophia und Hikmet erzählen dir, wie es läuft und laufen kann – aus regionaler und internationaler Perspektive.
Gesünder ernähren, öfter mal zu Obst und Gemüse greifen, mehr trinken, regelmäßig Sport treiben, früher zu Bett gehen, mit dem Rauchen aufhören, ein guter Mitbewohner sein, einen Tanzkurs buchen, weniger oder gar keinen Alkohol trinken, Süßem Saurem geben und mit dem Kochen beginnen, öfter Freund:innen sehen, achtsamer mit dem eigenen Körper sein, regional einkaufen, weniger auf dem Handy dengeln, mal ordentlich in die Pedale treten, statt Bier frische Luft tanken, einfach dankbar und glücklich sein und, und, und…
Hört sich an, wie eine vollgestopfte Liste von Neujahresvorsätzen? Kann sein, ist aber nicht so. Willkommen in der Healthy Living Endlosschleife, die, wie wir meinen, einen echten Versuch wert ist und welche du bei Aufnahme eines Studiums im Land Brandenburg ganz einfach einschlagen kannst. Denn, nur wer einen gesunden Lebensstil hat, genießt Vorteile der eigenen persönlichen Entwicklung und vermeidet das Risiko verschiedener Krankheiten. Wir haben uns in der Hochschullandschaft Brandenburgs umgeschaut und geben dir eine kleine Übungsvorschau zur Umsetzung des gesunden Lebens in verschiedenen Bereichen und Situationen während deines Studiums, die du natürlich auch vor und nach deinem Studium weiterleben kannst.
Hei, ich bin Maja und ich studiere im 5. Semester Europäische Medienwissenschaften im 1-Fach-Bachelor an der Universität Potsdam und an der Fachhochschule Potsdam. Ja, genau – ein Studium an zwei Hochschulen. Der Vorteil: Das Kooperationsstudium an der Uni und der Fachhochschule Potsdam bietet mir einen Ausgleich zwischen wissenschaftlich-philosophischen Themen und dem kreativen Gestaltungspart. Einfach toll, weil ich mir vorstellen kann, mal im Bereich Design und Gestaltung bei einem Buchverlag tätig zu werden. Doch, wer weiß das heute schon;-) Die Berufsperspektiven mit einem Studium sind unendlich. Vor allem mit einem Studium im Land Brandenburg, aber Moment mal: Aktuell bin ich nicht in Potsdam, sondern im Auslandssemester in Bergen, also in Norwegen. Kennste?
In der neuen Blogreihe „Studieren in Brandenburg – X – Alumni im Portrait“ stellen wir euch Alumni der brandenburgischen Hochschulen vor, die über eine besondere Brise an Kreativität, Mut, Persönlichkeit und Hands-on-Mentalität verfügen und uns in ihr Berufsleben sneaken lassen. Den Auftakt macht, und hier handelt es sich um eine Ehrensache, Jens Draser-Schieb der Agentur Berliner Süden. Frisch ge-launcht, verdankt die Website studieren-in-brandenburg.de und damit auch die Koordinationsstelle des Netzwerks Studienorientierung Brandenburg sowie die brandenburgischen Hochschulen ihm und seiner Agentur Berliner Süden ihren frischen Anstrich in puncto technischer Funktionalitäten und Design. Und nun zum Interview.
Hochzeiten markieren Übergänge im Leben. Aus Paaren werden Eheleute, aus Eltern Schwiegereltern und aus guten Freund:innen werden Trauzeug:innen. Für normale Gäste wie mich gilt das eigentlich nicht, doch in diesem Fall markierte die Feier eines guten Freundes meinen letzten Besuch in Bochum – der Stadt, in der ich in den vergangenen vier Jahren gelebt und meinen Bachelor absolviert habe. Das war am 16. Oktober und ist inzwischen fast ein Jahr her. Moment mal! Du fragst dich jetzt was das bitte mit dem ersten Semester an einer Hochschule zu tun hat? Berechtigte Frage. Die Antwort kommt hier.
Unter freiem Himmel schlafen, fünf Kugeln Eis essen, mit dem Stand-Up-Paddle über den See gleiten, sich im Freiluftkino in ferne Welten träumen oder auf dem Balkon einfach mal alle viere gerade sein lassen – die Ferienzeit könnte nicht schöner sein! Der Sommer in Deutschland lässt die Temperaturen auf Höchstwerte schnellen, womit auch das Ferienfeeling ordentlich hochkocht. Damit du dennoch einen kühlen Kopf bewahrst und die Vorbereitungen fürs Studium nicht versäumst, gibt dir das Netzwerk Studienorientierung Brandenburg sechs wertvolle Tipps pünktlich zum Bergfest deiner Sommerferien.
„First time, first love!“ Ob man es glaubt oder nicht, aber so fühlt sich der erste echte Schritt auf den Campus tatsächlich für viele Studierende im Land Brandenburg an. Einige haben ihr „erstes Mal“ – also ihr erstes Wiedersehen – mit der Hochschule, mit ihrem Campus und ihren Kommiliton:innen nach mehreren Semestern tatsächlich so empfunden. Für manche waren es sogar vier Semester, die sie während der Pandemie komplett in Online-Lehre und meist recht isoliert von ihren Mitkommiliton:innen verbracht haben. Und auch die zukünftigen „Ersties“, darunter vielleicht auch du, die sich aktuell für das Wintersemester bewerben (Achtung Frist endet Mitte Juli!), haben erstmalig wieder die Gelegenheit persönlich an einem Hochschulinformationstag teilzunehmen. Aber warte! Studieren, was war das nochmal?
Ciao Elfenbeinturm! Die Präsenzstellen der Hochschulen des Landes Brandenburg bringen Wissenschaft an Orte, an denen es keine wissenschaftlichen Einrichtungen gibt. Als regionale Anlaufstellen der Hochschulen machen sie vor Ort Wissenschaft für Studieninteressierte erlebbar und unterstützen dich in der Studienorientierung. Ganze sieben Präsenzstellen an neun Standorten gibt es quer im Land Brandenburg – Finsterwalde, Schwedt, Spremberg, Fürstenwalde, Velten, Luckenwalde, Neuruppin, Wittenberge und Pritzwalk. Zur Arbeit der Präsenzstellen und einem echten Leuchtturmevent der Präsenzstellen erzählt dir heute Josephine Stolte, Standortmanagerin der Präsenzstelle O-H-V | Velten – im Auftrag der Präsenzstellen.
Du kannst dir ein Studium ohne Praxisphasen nicht vorstellen? Dannbist du an den Fachhochschulen in Brandenburg genau an der richtigen Adresse. An diesen, so auch an der Fachhochschule Potsdam, gibt es in den meisten Studiengängen gleich ein ganzes Semester, das dafür reserviert ist. Dadurch verlängert sich zwar die Studienzeit, aber du startest mit einem besonderen Vorsprung ins Berufsleben. Die Studentin Carolin Schulze-Ehrenfeld, angehende Archivarin und Campusspezialistin an der Fachhochschule Potsdam, weiß Genaueres, gibt dir Tipps zur Praktikumssuche und berichtet dir von ihren Erfahrungen während des Praktikums im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv. Liebe Carolin, wir hören!
Die Filmuniversität Babelsberg ist dir vielleicht schon ein Begriff – Direkt gelegen neben den Filmstudios Babelsberg kann man hier alles studieren, was das Filmenthusiast:innen-Herz begehrt. Doch was Viele nicht wissen: Hier kann man nicht nur lernen, wie man praktisch Filme macht, sondern auch medienwissenschaftlich studieren! Alina, Studentin im 6. Semester an der Filmuniversität Babelsberg, lässt heute die Klappe für dich fallen und stellt dir ihren Studiengang Digitale Medienkultur vor. Liebe Alina, und Action!
Ihr erinnert euch? Im Blogbeitrag Oktober 2021 – lang ist es her ;-) – berichteten wir von Vivien, welche sich für den Studiengang Kulturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (EUV) immatrikulierte und sich zum Thema Auslandssemester und der Bewerbung darauf intensiv beschäftigt hat. Nun ist es soweit: Vivien hat sich für ein Studienjahr im Ausland entschieden. Sie hat bereits alle erforderlichen Anträge angefordert und sich ausgiebig mit den Berater:innen vom Viadrina Office for International Affairs ausgetauscht. Sie kann es kaum erwarten. Bald wird sie ein Auslandssemester in Mexiko absolvieren. Bis es aber wirklich losgeht, hat Vivien noch zwei Semester Zeit, um sich darauf vorzubereiten. Dazu gehört nicht nur, dass sie ihre Sprachkenntnisse erweitert, sondern auch, dass sie sich ein kleines finanzielles Polster aufbaut. Nur wie? – Das erzählt euch Vivien besser selbst.
Ein frohes Neues Jahr und hallo, liebe Bloglesenden! Ich bin Sophie, 25 Jahre alt und mache gerade meinen Abschluss in Mathematik und Physik auf Lehramt im Master an der Universität Potsdam. Für das Netzwerk Studienorientierung Brandenburg und natürlich für Euch, die auch gern mal hinter die Kulissen „lesen“, erzähle ich heute von meiner Arbeit bei der Studienorientierung MINT, einem Bereich des Netzwerks Studienorientierung Brandenburg, und stelle euch deren wichtigste Projekte vor. Los geht’s!
197 Bachelor-Studiengänge, Tausende Studierende im WS 2021/2022, eine moderne Ausstattung, eine hohe Qualität der Lehre & Forschung, ein toller Mix aus Theorie & Praxis, Kunst & Kultur soweit das Auge und Ohr reicht, Natur & Stadt für alle und, und, und – die Brandenburgische Hochschullandschaft hat ja so Einiges zu bieten, aber jetzt mal unter uns – das kann doch nicht alles sein? Und das ist es auch nicht.
Bevor euch die Brandenburgischen Hochschulen und die Koordinationsstelle des Netzwerks Studienorientierung Brandenburg frohe Weihnachten und einen guten und vor allem gesunden Rutsch ins Neue Jahr wünschen, haben die Studienberater: innen der Hochschulen mal ein wenig in ihren Archiven gestöbert, echte Urgesteine unter den Dozierenden befragt und ein paar O-Töne Studierender eingefangen. Das Ergebnis: Ein paar superschlaue Fakten zu jeder der neun Universitäten und Fachhochschulen und der Koordinationsstelle selbst, die wir euch pünktlich zu Weihnachten auf den Gabentisch legen. Damit könnt ihr sicher auch Oma & Co beeindrucken und im manchmal so ernsten Gespräch zum Thema Studium und Zukunft einen auf „gebildet“ machen. Here we go!
„O du Fröhliche, Oh du…“. STOP. Es weihnachtet zwar noch nicht, doch ist es sind nur noch wenige Tage bis ihr die Zeit der Familie, der Geborgenheit und Besinnlichkeit offiziell einläuten dürft. Die meisten Ersties haben den Start auf ihrem frisch bezogenen Campus gut überstanden und IHR da draußen, jene die die Schulbank drücken oder sich womöglich nochmal umorientieren wollen, holt jetzt einfach nochmal tief Luft, bevor es nächstes Jahr in den Abi-Endspurt oder einen kompletten, vielleicht sogar akademischen, Neujahrsstart geht. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) nutzt diesen Moment und stellt euch einen echten Traum-Studiengang vor, der nicht nur mit der Institution der Familie und der Gesundheit, welche uns aktuell allen so am Herzen liegen, befasst, sondern vor allem ein echter Neuling in der Studierendenlandschaft Brandenburgs und überhaupt in Deutschland ist. Studiengangsleiterin Dr. Franziska Rosenlöcher berichtet Euch vom Studiengang Hebammenwissenschaft an der BTU, beantwortet Euch die wichtigsten Fragen und gibt Einblicke in die Welt der Hebammen und ehemaligen „Entbindungspfleger“.
Erinnerst du dich noch an Vivien? Viviens internationalen Start an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (EUV) konntest du im Juni-Blogartikel begleiten. Heute studiert Vivien im 1. Semester Kulturwissenschaften. Nachdem sie sich online für den Studiengang eingeschrieben hat, hat sie sich als Ersti gut eingelebt und ihr Interesse für interkulturelle Begegnungen ist stärker denn je. Vivien hat gerade begonnen europäische Luft zu schnuppern, doch wie international kann ein Studium im Land Brandenburg eigentlich sein?
Paul schließt den Ordner, in dem er gerade sein Abschlusszeugnis abgeheftet hat und damit auch ein erstes großes Kapitel seines Lebens, seine Schulzeit. Was für ein unglaubliches Gefühl!
Direkt nach der kleinen coronakonformen Abiturfeier geht es für ihn und seine Kumpels zwei Wochen in den Urlaub: Abschalten, feiern, den Sommer genießen und vor allem mal nicht an Corona denken. Das gelingt sehr gut, Corona ist kaum Thema. Während des Trips rückt vielmehr das Thema Zukunft immer mal wieder in den Mittelpunkt der Gespräche. Es zeigt sich, dass jeder der Freunde an einem unterschiedlichen Ausgangspunkt steht. Pauls bester Freund Maurice wusste schon früh, dass er Ingenieurwissenschaften studieren möchte, wohingegen David immer erst eine Ausbildung machen wollte. Doch was studiert Paul?
Normalerweise hat sich Anne ganz gut im Griff, nicht die Augen zu verdrehen, aber bei dieser Frage geht es nicht anders. „Und was willst du später werden?“ Fehlt nur noch, dass Tante Inge ihr in die Wange kneift und „dududu“ macht. Der Geburtstagskaffee von Annes Großmutter fing eigentlich ganz harmlos an, aber irgendwie landet das Gespräch immer wieder beim bestandenen Abitur und was Anne jetzt, wo sich der Juli dem Ende zuneigt, machen will.
„Jetzt beginnt der Ernst des Lebens!“, poltert ihr Großvater. Anne erinnert sich, dass er das vor zwölf Jahren zu ihrer Einschulung auch gesagt hat. Anscheinend wird das Leben immer ernster, je älter man wird. Dabei ist für Anne das Glas eigentlich immer halb voll. Aber mit Blick auf die Zukunft, hat sie tatsächlich ein bisschen Bauchschmerzen. Zwar erklärt sie Tante Inge nochmal den Plan ein freiwilliges soziales Jahr zu machen. Aber das ist eher ein Alibi, die Fristen laufen in drei Wochen ab und beworben hat sie sich noch nicht. Was soll sie nur tun?
Die Zeit vergeht wie im Fluge. Nachdem Hatice Ihr Abiturzeugnis in der Tasche hat, kann sie sich nun endlich so richtig um die Studienvorbereitungen kümmern. Hatice wohnt in Wittstock-Dosse gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Schwester in einer 3-Raum Wohnung. Ihr Wunsch nach den eigenen vier Wänden wird immer größer. Um ihrem Studium und dem Wunsch nach Unabhängigkeit schnell näher zu kommen, nahm sie bereits Ende April an den digitalen Studi’O Days des Netzwerks Studienorientierung Brandenburgteil.
Ihre Entscheidung für ein Studium der Sport- und Gesundheitswissenschaften in Potsdam stand jedoch schnell fest. Sie reichte ihre Bewerbung ein und wartet nun auf den Bescheid der Hochschule. Doch was war mit dem „Drumherum“ – der Organisation einer Bleibe und der Finanzierung ihres Studiums?
Es ist Dienstagnachmittag: Marco recherchiert für seine Schwester Alva auf der Webseite des Netzwerks Studienorientierung. Sie steckt mitten in den Abiturprüfungen, wollte aber unbedingt zum Hochschulinformationstag der Universität Potsdam. Doch wann ist der eigentlich? Marco checkt die Übersicht aller Hochschultermine der Brandenburgischen Hochschulen und notiert sich den 7.-11. Juni. Perfekt, er wird seine Schwester gleich anrufen. Doch siehe da: Während Marco auf der Webseite herumsurft, sieht er weitere neue Angebote. Die Hochschulen bieten sogar einen gemeinsamen Messenger-Chat an, in welchem Studieninteressierte Antworten auf all ihre Fragen rund ums Studieren im Land Brandenburg per WhatsApp erhalten? Das wäre doch auch was für Alva! Wenig später stößt er auf den Blog und dessen neuesten Artikel mit dem Titel: „Ich kandidiere!“ Marco stutzt. Geht es hier etwa um die Bundeskanzlerwahl? ;-) Natürlich nicht. Vielmehr wird die Geschichte einer jungen Abiturientin namens Vivien erzählt, die sich für ein Studium entscheiden und bewerben will – genau wie seine Schwester. Vielleicht bekommt Alva hier noch mehr Tipps für ihren Studienstart?
Am Wochenende besucht Marco seinen Kumpel Paul im Spreewald. Die beiden kennen sich noch aus gemeinsamen Schulzeiten. Damals hatten sie nicht viel Zeit für Unternehmungen, da Marco oft eingespannt war mit seinen Geschwistern. Das Größte für beide war jedoch die gemeinsame Zeit am Wasser. Hier verbrachten sie einmal in der Woche mehrere Stunden beim Steineflitschen. Während sie die Steine übers Wasser hüpfen ließen, beobachteten sie zahlreiche Segelboote, Kitesurfer und Wakeboarder. Paul träumte damals schon vom eigenen Motorboot, mit welchem er einmal von Berlin bis in den Spreewald fahren kann. Nach dem Abitur ist Paul, genau wie Marco, jedoch studienbedingt weggezogen. Sein Weg führte ihn in seine Wunschregion – die Lausitz. Marco zog es noch weiter weg – nach Kanada. Die Freunde beschlossen, sich nach Marcos Auslandsaufenthalt schon bald wieder zu sehen. Allerdings kam immer wieder etwas dazwischen.
Es ist Dienstag. Marco ist mit seiner jüngeren Schwester Alva verabredet. Sie treffen sich nach Alvas letzter Schulstunde in der Stadt auf ein Eis. Alva besucht die 11. Klasse eines Potsdamer Gymnasiums. Stolz erzählt sie ihrem großen Bruder von ihrer eins, die sie für ihre Klausur im Fach Informatik bekommen hat. „Gratulation kleine Schwester! Dafür gibt es eine Extraportion Eis, aber sag, willst du das nicht auch mal studieren?“ Marco trifft wie so oft genau ins Schwarze, wenn es um die Wünsche seiner Geschwister geht, denn genau das wollte Alva ihrem Bruder heute erzählen. Oft sind ihr die Inhalte im Unterricht zu oberflächlich und gern würde sie – so wie er – ein Studium beginnen, welches ihr tiefere Einblicke gibt.
Jannis blickt aus dem Fenster seiner WG im Studentenwohnheim in der Bernauer Heerstraße in den nahe gelegenen Wald. Seit letztem Herbst studiert er mittlerweile an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) den Studiengang Ökolandbau und Vermarktung. Wie im Flug ist die Zeit vergangen und es kommt ihm beinahe wie gestern vor, als er mit seinen beiden Mitbewohnern, Philip und Micha im Oktober Pilze sammeln war, die Stadt erkundet hat und zum ersten Mal an der Hochschule war.
Das erste Semester haben Marco und Jannis fast geschafft. Sie konnten einige Methoden des Zeitmanagements testen und erproben. Nun stehen die ersten Prüfungen an und damit liegt wieder eine ganz neue Phase im Studium vor ihnen. Vor allem in Bezug auf die zeitliche Struktur und die Organisation des Alltags ist die Prüfungsphase oft eine Herausforderung. Dadurch, dass Jannis und Marco sich bereits am Anfang des ersten Semesters mit der Struktur und Organisation des Studienalltags beschäftigt haben, wissen sie, dass sie sich schon im Vorfeld gut organisieren müssen. Durch eine gute Planung kann die Prüfungszeit auch unter besonderen Umständen gut gemeistert werden.Mehr lesen
Marco sitzt mit Daniel am Salzhofufer in Brandenburg an der Havel und sie unterhalten sich über ihr Studium. Daniel hat sich zum Wintersemester 2020/21 für den neuen Studiengang Elektromobilität an der Technischen Hochschule Brandenburg eingeschrieben und erzählt Marco nun von seinen ersten Monaten im Studium und warum er sich für diesen Studiengang entschieden hat.
Marco und Jannis waren nun seit ein paar Wochen an ihrer bevorzugten Hochschule. Bisher war alles neu und total anders als sie es aus ihrer Schulzeit kannten. Beide mussten ihren eigenen Stundenplan erstellen und lernen, ihr Studium und ihre Freizeit selbst zu organisieren. Das war gar nicht immer so einfach. Doch es gibt eine Vielzahl an Methoden, um seinen Studienalltag zu strukturieren. Einige davon konnten die beiden in den letzten Wochen schon kennenlernen und ausprobieren. Schauen wir mal, welche das sind.
Marco hat viele Fragen: „Brauchst du da nicht eine Eins in Mathe? Musst du dann den Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen? Ich dachte immer, dass Finanzbeamt*innen langweilige Stubenhocker sind, die nur Dienst nach Vorschrift machen…“
Hannah entgegnet: „Ach Marco, da irrst du dich aber gewaltig…“
Marco wartete noch immer darauf, ob er für seinen Wunschstudiengang Ernährungswissenschaft an der Universität Potsdam zugelassen werden würde. Sein Freund Jannis hatte den Zulassungsbescheid für ‚Ökolandbau und Vermarktung‘ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde schon erhalten und fieberte nun seinem Studium entgegen. Gemeinsam malten sie sich aus, wie das Leben als Studenten sein würde und sahen sich schon einmal auf den Webseiten und Social Media-Accounts ihrer Traumhochschulen um. Marco, der als erster in seiner Familie studieren würde, bekam bei der Recherche schnell ein mulmiges Gefühl – die Universität schien ihm wie ein ganz neues Universum, weil er so viele Begriffe nicht verstand. Jannis kannte sich ein bisschen mehr aus, da bereits seine Eltern und seine größere Schwester studiert hatten und er sich schon etwas über das Studium angelesen hatte. Gemeinsam erkundeten sie das für sie neue Hochschulvokabular.
Marco wusste nun aufgrund seiner Recherche, dass er während seines Studiums etwa 800 bis 900 € monatlich ausgeben würde. Doch woher sollte das Geld kommen?
Abwarten und Tee trinken – das fiel Marco ganz schön schwer! Fristgerecht zum 20.08. hatte er die Bewerbung für seinen Wunschstudiengang Ernährungswissenschaft an der Universität Potsdam eingereicht. Auch für seinen Zweitwunsch, Lebensmitteltechnologie an der Technischen Universität Berlin, hatte er sich rechtzeitig beworben. Nun hieß es einfach Daumen drücken!
Aber egal wo er studieren würde – Marco merkte schon jetzt, dass ihm das Geld langsam knapp wurde – wie würde das dann erst im Studium werden?
Am 17. Juli war es endlich soweit: Nach wochenlanger Ungewissheit, wann sich Marco endlich bewerben konnte, bekam er morgens nach dem Aufstehen eine E-Mail von der Universität Potsdam. Er hatte sich bei einem Newsletter zur Bewerbung angemeldet und jeden Tag darauf gewartet, dass das Portal öffnen würde.
Nachdem Marco in seinem Entscheidungsprozess bereits bis zur Entscheidungsphase gelangt war, war er voller Euphorie und freute sich auf den kommenden Lebensabschnitt sowie auf seine Rückkehr nach Deutschland. Durch die Gespräche mit den Studienberaterinnen der Uni Potsdam wusste er bereits, dass es sich bei seinem angestrebten Studiengang „Ernährungswissenschaft“ um einen zulassungsbeschränkten Studiengang handelte. Die Studienberaterinnen hatten ihm außerdem bestätigt, was er bereits zuvor durch eigene Recherchen herausgefunden hatte: Die Zugangsvoraussetzungen verlangten lediglich eine Hochschulzugangsberechtigung, weitere Voraussetzungen wie eine Eignungsprüfung gab es nicht. Die Webseite der Universität Potsdam verriet ihm, dass die Bewerbungsfrist für zulassungsbeschränkte Studiengänge in diesem Jahr auf den 20. August 2020 gelegt wurde. Sobald er wieder in Deutschland sein wird, würde Marco den Antrag auf Zulassung stellen und die erforderlichen Unterlagen einsenden – in seinem Fall den unterschriebenen Zulassungsantrag sowie die Kopie seines Abiturzeugnisses. Seine Rückkehr war noch für Juli geplant, so dass die Einhaltung der Bewerbungsfrist für ihn kein Problem darstellen sollte.
Wenn man sich auf den Seiten einer Hochschule zum Thema Bewerbung umschaut, können schon mal sehr viele neue Informationen auf einen zukommen. Bewerbungs- und Immatrikulationsfristen, Eignungsprüfungen, Wartesemester, einzureichende Unterlagen… Die Liste mit Dingen, die du vor dem Start des Studiums beachten musst, ist lang. Aber keine Angst, in diesem Blogbeitrag wollen wir etwas mehr Licht in den Prozess bringen, den du auf dem Weg zu deinem Wunschstudiengang durchlaufen wirst. Für die bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengänge (Pharmazie, Human- Zahn- und Veterinärmedizin) gelten besondere Bestimmungen, auf die wir hier nicht eingehen, die du aber auf www.hochschulstart.de findest.
Marco war noch in seinem Gap-Year auf der kanadischen Milchfarm, als der Gedanke in ihm zu nagen begann: Was kommt danach? Völlig orientierungslos, wie er mit der Suche nach seinem Wunschstudiengang beginnen sollte, recherchierte er im Internet und stieß auf das Workbook zur Entscheidungsfindung des Netzwerks Studienorientierung – genau das, was er brauchte! Gleich im dritten Kapitel stieß er auf ein Thema, das ihn entscheidend in seiner Studienwahl voranbringen sollte: Interessenfelder. Zum ersten Mal machte Marco sich bewusst darüber Gedanken, was ihn wirklich interessierte und welche Tätigkeiten ihm Freude bereiteten. Die Fragen im Workbook stießen viele Gedanken an und so konnte er Schritt für Schritt sein Interessenprofil nach dem Modell von John Holland bilden.
In einem der vorherigen Blogeinträge haben wir bereits festgestellt, dass niemand besser weiß als du, welcher Studiengang am ehesten deinen Interessen und Fähigkeiten entspricht. Als Experte oder Expertin deines Lebens wirst du der Antwort auf die Frage, welcher Studiengang der Richtige für dich ist, Schritt für Schritt näher kommen, je mehr du dich mit deinem zukünftigen Werdegang beschäftigst. Das kann einige Zeit in Anspruch nehmen, macht aber zugleich auch eine Menge Spaß. Am besten ist es, wenn du so früh wie möglich anfängst, dich mit den verschiedenen Faktoren, die deiner Entscheidung zugrunde liegen, auseinanderzusetzen. Wir sind der Meinung, dass du unter Berücksichtigung deiner Interessen eine gut begründete Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Studiengang treffen kannst. Hierin sehen wir den Schlüssel für deinen erfolgreichen Studienabschluss, denn der Hauptgrund für den Abbruch eines Studiums stellt meistens die mangelnde Passung zwischen den persönlichen Interessen und Neigungen und den Anforderungen des ausgewählten Studiengangs dar. Lass uns also heute deine Interessen erkunden und auf die Suche nach deinem Wunschstudiengang gehen!
Marco setzte seine Wünsche in die Tat um. Er war mit seinem Ersparten nach Kanada geflogen und reiste quer durch das Land. Endlich hatte er die Freiheit, nach der er sich seit langer Zeit gesehnt hatte. Marco konnte ohne Absprache mit seinen Eltern oder der Verantwortung für seine Geschwister machen, wozu er Lust hatte. Nun ja – zumindest bis ihm das Geld knapp wurde.
Warum ist die Entscheidung, was man studieren möchte, eigentlich so kompliziert? Schließlich treffen wir alle täglich hunderte Entscheidungen, und das ganz unbewusst! Ja, auch du!
Hallo du – ja, genau du! Herzlich willkommen auf dem Blog des Netzwerks Studienorientierung – schön, dass du den Weg zu uns gefunden hast.
Du bist hier genau richtig, wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du überhaupt studieren möchtest, wenn du auf der Suche nach dem richtigen Studiengang bist, wenn du mehr über das Studierendenleben erfahren möchtest, wenn du dich über die brandenburgischen Hochschulen informieren möchtest oder oder oder…
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