Am Wochenende besucht Marco seinen Kumpel Paul im Spreewald. Die beiden kennen sich noch aus gemeinsamen Schulzeiten. Damals hatten sie nicht viel Zeit für Unternehmungen, da Marco oft eingespannt war mit seinen Geschwistern. Das Größte für beide war jedoch die gemeinsame Zeit am Wasser.  Hier verbrachten sie einmal in der Woche mehrere Stunden beim Steineflitschen. Während sie die Steine übers Wasser hüpfen ließen, beobachteten sie zahlreiche Segelboote, Kitesurfer und Wakeboarder. Paul träumte damals schon vom eigenen Motorboot, mit welchem er einmal von Berlin bis in den Spreewald fahren kann. Nach dem Abitur ist Paul, genau wie Marco, jedoch studienbedingt weggezogen. Sein Weg führte ihn in seine Wunschregion – die Lausitz. Marco zog es noch weiter weg – nach Kanada. Die Freunde beschlossen, sich nach Marcos Auslandsaufenthalt schon bald wieder zu sehen. Allerdings kam immer wieder etwas dazwischen.

Jetzt, zwei Jahre später, nachdem Marco bereits mitten im schönen Potsdam studiert, ist die Zeit endlich gekommen.  Er nutzt die ersten Sonnenstrahlen für einen Kurztrip in den Spreewald. Während er sich mit einem Schmunzeln noch an vergangene Schultage und Kumpel-Momente mit Paul erinnert, fährt der Zug aus Berlin bereits am Cottbuser Hauptbahnhof ein. Marco steigt aus seinem klimatisierten Abteil, sieht Paul breit grinsend am Bahnsteig und umarmt seinen alten Freund freudig.

Wiedersehen macht Freude

Marco: Hey Paul! Toll endlich mal hier zu sein! Wie geht’s dir? Wie war dein letztes Jahr? Wolltest du nicht eigentlich ein Praktikum machen? Und hast du schon dein heiß ersehntes Motorboot;-)? Oh Mann, wir haben uns echt lange nicht gesehen! Ich habe ja so viele Fragen.

Paul: Marco, wie schön dich zu sehen! Mir geht es super! Du weißt ja, ich wollte schon immer in den Spreewald zu meiner Freundin ziehen. Die habe ich übrigens immer noch;-). Und in puncto Ausbildung? Ich habe ein technisches Praktikum gemacht. Das war richtig gut. Vor allem hat es mir gezeigt, dass ich Spaß im Job haben möchte.

Marco: Ach ja? Hast du was gefunden, dass deinem handwerklichen Interesse nahekommt?

Paul: Ganz genau. Du kennst mich. Ich schraube doch gern an alten Maschinen und Fahrzeugen rum. Meine Kollegen im Praktikum hatten früher denselben Antrieb und sind so zum Maschinenbau gekommen. Das wollte ich dann auch schaffen. Darum bin ich auch hier an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gelandet! Und ja, ein Motorboot habe ich „fast“. Ich helfe einem befreundeten Skipper ein antikes Motorboot zu restaurieren und darf als Gegenleistung damit ab und zu aufs Wasser. Aber lass uns doch zum Auto gehen und erzähl erstmal von dir! Wie geht es dir denn?

Marco: Ich fühle mich super wohl in Potsdam, ich mag die Stadt einfach. Kanada war Natur pur, aber ich muss sagen, Potsdam kann da sehr gut mithalten. Ich studiere an der Universität Potsdam Ernährungswissenschaften und bin voll happy. Als ich auf der Farm in Ottawa arbeitete, begann ich mich für die Verfahren der Milcherzeugung sowie deren weitere Verarbeitung zu interessieren. Dem bin ich einfach im Studium nachgegangen. Aber das weißt du doch bereits. Es freut mich wirklich für dich, dass es dir ebenso geht und du eine Entscheidung getroffen hast. Es ist echt wichtig, dass man Spaß beim Arbeiten hat! Wie bist du dann nur auf Cottbus gekommen? Maschinenbau gibt es doch an vielen Hochschulen in Brandenburg.

Paul: Erstens: Ich wollte mit Steffi, meiner Freundin, zusammenziehen. Und zweitens: Ich habe online erstmal geschaut, was es gibt. Du hast recht, das Angebot war auf den ersten Blick gewaltig. Aber dann bin ich auf etwas Besonderes gestoßen, das mich direkt gecatcht hat. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg hat eine virtuelle 360-Grad-Panoramenumgebung für den Maschinenbau entwickelt, wodurch man das Gefühl hat, direkt auf dem Campus zu stehen.  Die Bilder und Videos von den Menschen, der Gegend und der Ausstattung des Studiengangs haben mich total beeindruckt und ziemlich schnell überzeugt. Dadurch, dass es sich überall um 360-Grad-Elemente handelt, kannst du in alle Richtungen schauen und siehst viel mehr als auf normalen Bildern!

Marco: 360-Grad-Panoramen klingen richtig futuristisch! Aber ich kann es mir ehrlich gesagt nicht so richtig vorstellen. Wie ist das denn aufgebaut?

Paul: Du hast als Hauptebene den Zentralcampus in Cottbus, auf dem du dich über Pfeilsymbole zu anderen Bereichen auf dem Campus klickst. Gleichzeitig befinden sich dort verschiedene Gebäude, in die du hineintreten kannst, indem du darauf klickst oder direkt über eine kleine Mini-Map dorthin navigierst. Das macht alles sehr non-linear. Jedes Gebäude steht an sich für ein spezifisches Thema, wie zum Beispiel Studierende, Lehrende oder Alumni. Andere Gebäude zeigen Aufnahmen von der Region oder Laboren. Du kannst dann selbst entscheiden, wo du hingehst und was du dir anschaust.

Marco: Ist das Ganze auch interaktiv, also, kannst du dein Wissen testen?

Paul: Ja, so ist es. Die Infos in den einzelnen Gebäuden wurden als 360-Grad-Videoelemente dargestellt, sodass man quasi das Gefühl hat, mit den Menschen vor Ort zu reden. Gleichzeitig kann man aber auch einfache Tests und interaktive Rätsel auswählen. So bekommt man weitere Eindrücke zur Thematik des Studiengangs. Gleichzeitig testet man sein Wissen. Insgesamt also sehr vielfältig und praktisch!

Marco: Wow, das muss ich mir auch mal anschauen. An der Universität Potsdam gibt es zum Beispiel Online-Self-Assessments als virtuelle Angebote zur Studienorientierung. Anhand dieser können Studieninteressierte herausfinden, wie gut ihre Interessen, Fähigkeiten und Erwartungen mit den Anforderungen eines Studiengangs übereinstimmen. Das gibt es für mehrere Studiengänge, unter anderem auch für Ernährungswissenschaften. Inhaltlich und optisch sind diese aber ganz anders aufgebaut. Du sprichst ja eher von einer ganzen Erlebniswelt! Und, wie ist es jetzt an der BTU zu studieren? Hast du schon einen Schwerpunkt im Studium?

Paul: Noch nicht ganz. Am Anfang gibt es erstmal ein Grundlagenstudium. Den Schwerpunkt wähle ich dann erst später. Das gefällt mir ganz gut, weil ich noch nicht entschieden habe, worauf ich mich spezialisieren möchte. So bekomme ich Zeit, mir alle Bereiche erstmal ganz in Ruhe anzuschauen und zu überlegen, was mir am meisten liegt. Ich werde mich dazu auch noch mit einem Profi aus der Fachstudienberatung der BTU zusammensetzen und meine Möglichkeiten ausloten. Vielleicht wird es das Fachgebiet Robotik, wo es eine Schnittstelle zur Informatik gibt. Das klingt zumindest ziemlich zukunftsorientiert. Aber vielleicht wird es doch eher was, was mehr zu meinen eigentlichen Hobbys passt. Dann kann ich meine Online-Kurse direkt beim Schrauben am Motorboot absolvieren;-).

Marco: Auf jeden Fall aufregend und auch keine leichte Entscheidung. Schau, dass du Hobby und Studium gut verbinden kannst. Das wäre eine echte Win-Win-Situation für dich. Genug jetzt vom Studium. Schön, dass wir jetzt das Wochenende gemeinsam verbringen können. Die Lausitz kenne ich bisher nämlich noch gar nicht! Wie kommst du hier zurecht? Zeigst du mir noch heute das Schmuckstück – dein zukünftiges Motorboot?

Paul: Klar, du kannst mit mir die erste Testfahrt machen. Wusstest du eigentlich, dass die Lausitzer Seenkette über 7.000 Hektar Wasserfläche hat? Da können wir heute noch eine gute Strecke zurücklegen. Ich mag die Lausitz. Sie ist für mich der perfekte Ort. Wenn ich dieses Motorboot in Schwung habe, darf ich damit regelmäßig ausfahren. Reparieren kann ich es dann auch allein, dank meines Studiums.

Marco: Oh ja, auf Wasser habe ich jetzt auch richtig Lust! Dann lass uns doch mein Gepäck zu dir nach Hause bringen und direkt mal los! Ob ich immer noch im Steineflitschen besser bin als du?

Ein Wochenende am Wasser

Paul und Marco zwinkern sich gegenseitig zu und verbringen einen langen Tag am Wasser. Sie reden, schrauben und lassen die Steine hüpfen. Wie in früheren Zeiten. Ein Wochenende vergeht und im Gespräch stellen beide fest, dass sie alles richtiggemacht haben. Sie haben ihren Wunschstudiengang fest im Blick und ihre Interessen dabei nicht vernachlässigt. Könnten eine Freundschaft und ein Studium schöner sein?

Finde deinen eigenen Weg, schau auf deine Interessen und entdecke die vielen Möglichkeiten im Studienland Brandenburg, um dein Talent in einem Wunschstudium aufscheinen zu lassen!

 

Du möchtest mehr zu spannenden Themen und Online-Angeboten zur Studienorientierung erfahren? Du hast noch Fragen zu deinem Wunschstudiengang? Dann folge uns auf Instagram @deine.stubb oder kontaktiere die Studienberatungen der Brandenburgischen Hochschulen.

 

Dein Kontakt für Fragen zum Studiengang Maschinenbau an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg:

Mark Eisentraut
T +49 (0) 355 69-4188
mark.eisentraut@b-tu.de

Es ist Dienstag. Marco ist mit seiner jüngeren Schwester Alva verabredet. Sie treffen sich nach Alvas letzter Schulstunde in der Stadt auf ein Eis. Alva besucht die 11. Klasse eines Potsdamer Gymnasiums. Stolz erzählt sie ihrem großen Bruder von ihrer eins, die sie für ihre Klausur im Fach Informatik bekommen hat. „Gratulation kleine Schwester! Dafür gibt es eine Extraportion Eis, aber sag, willst du das nicht auch mal studieren?“ Marco trifft wie so oft genau ins Schwarze, wenn es um die Wünsche seiner Geschwister geht, denn genau das wollte Alva ihrem Bruder heute erzählen. Oft sind ihr die Inhalte im Unterricht zu oberflächlich und gern würde sie – so wie er – ein Studium beginnen, welches ihr tiefere Einblicke gibt.

Erst gestern hat Alva auf der Instagramseite des Netzwerks Studienorientierung Brandenburg das Insta Live zum Studiengang Wirtschaftsinformatik an der TH Wildau gesehen. Neugierig fragt sie: „Marco, kennst du diese coole Insta-Live-Reihe „MINT goes live“? Die kommt immer montags, 18 Uhr auf @deine.stubb. Gestern hat der Student Pascal seinen Studiengang Wirtschaftsinformatik vorgestellt. Voll interessant, aber ich weiß gar nicht, wo ich das studieren kann. Außerdem muss ich ja erst mein Abi machen, um zu studieren, oder?“ Da lacht Marco und sagt: „Ach Schwesterchen, ja die Insta-Reihe kenne ich: Insiderwissen von Studi zu Schüler. Sehr cool! Aber du bist doch ein kluges Köpfchen und nein, du musst nicht warten. Für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gibt es die Möglichkeit, schon während der Schule Lehrveranstaltungen zu besuchen. Das Ganze heißt Juniorstudium. Schau doch mal auf der Website des Netzwerks Studienorientierung nach. Da bekommst du einen kleinen Überblick.“

Gesagt getan. Alva ist begeistert und zückt gleich ihr Handy. Glücklich stellt sie fest, dass sie ein Juniorstudium in Wirtschaftsinformatik gleich an mehreren Standorten in Brandenburg starten könnte. Besonders interessant: Während man an der Universität Potsdam vom Juniorstudium spricht, nennt man es an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg Frühstudium. An der BTU Cottbus-Senftenberg kann man sich sogar Lehrveranstaltungen aus allen Fachgebieten aus dem Online-Vorlesungsverzeichnis heraussuchen. Nicht schlecht, nur Potsdam wäre natürlich toll. Dann bliebe sie in Marcos Nähe und wäre auch nicht zu weit weg von ihrer Schule und ihrem Elternhaus. Im Moment fehlt ihr einfach noch das Knowhow, um sich richtig zu entscheiden. Nach einem kurzen Check der Kontakte wählt Alva deshalb die Nummer der Zentralen Studienberatung der Uni Potsdam. „Da geht doch was!“, denkt sie und schon erklingt am anderen Ende die freundliche, junge Stimme einer Studienberaterin, der sie nun all ihre Fragen zum Juniorstudium bzw. Frühstudium stellen kann.

Alva im Telefonat mit Studienberaterin Magdalena Vock der Uni Potsdam

Beraterin: Guten Tag, willkommen bei der Zentralen Studienberatung der Universität Potsdam. Wie kann ich Ihnen helfen?

Alva: Hallo! Ich habe gehört, dass ich an der Uni Potsdam Juniorstudentin werden kann. Ich bin in der 11. Klasse, mag Informatik wirklich sehr und das, was wir im Informatik-Grundkurs machen, finde ich manchmal etwas … naja, langweilig. Ich würde dazu gern mehr lernen. Ich habe auch einen guten Notendurchschnitt und würde mir generell etwas Abwechslung von der Schule wünschen. Könnte ich das Juniorstudium an der Uni Potsdam in Wirtschaftsinformatik oder einem ähnlichen Fach machen?

Beraterin: Schön, dass Du dich dazu bei uns meldest. Das Juniorstudium ist für Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13 geeignet, die sich wie Du zusätzlich zum Lernstoff in der Schule eine neue Herausforderung wünschen und diese auch gut meistern können, weil sie sowohl mit dem Unterricht als auch mit den zugehörigen Hausaufgaben gut zurechtkommen und auch gute Schulnoten haben. Wenn Du dich für den Bereich Informatik interessierst, könntest Du dich bei uns zum Beispiel für ein Juniorstudium in einem der Fächer Informatik/Computational Science, IT-Systems Engineering oder Wirtschaftsinformatik bewerben.

Alva: Das klingt interessant. Wie würde das Juniorstudium denn ablaufen?

Beraterin: Das Juniorstudium beginnt immer zum Wintersemester, also im Oktober. Du nimmst dann ein Semester lang an zum Beispiel ein oder zwei Lehrveranstaltungen an der Uni teil. Diese Lehrveranstaltungen besuchst Du regulär mit den Studierenden, bereitest die Veranstaltung vor und nach, erledigst die Hausaufgaben und so weiter. Und am Ende des Semesters kannst Du dich entscheiden, ob Du dich zusätzlich an der Prüfung versuchen möchtest.

Alva: Und was ist, wenn ich in der Zeit eigentlich Schulunterricht habe?

Beraterin: Deine Schule – und natürlich auch deine Eltern – müssen damit einverstanden sein, dass Du am Juniorstudium teilnimmst. Wenn sich die Veranstaltungen mit dem Schulunterricht überschneiden, entscheidet die Schule, ob Du vom Unterricht freigestellt werden kannst. Hast Du mit deinen Eltern und der Schule schon über dein Interesse am Juniorstudium gesprochen?

Alva: Meine Eltern finden die Idee gut. Und mein Informatiklehrer würde mich bestimmt auch unterstützen – er hatte mir auch schon die tasteMINT-Orientierungswoche empfohlen, die aber leider dieses Jahr wegen Corona ausfällt.

Beraterin: Das klingt doch schon einmal gut. Du brauchst die Einverständniserklärung deiner Eltern und der Schulleitung sowie eine positive Einschätzung deines Informatiklehrers. Außerdem musst Du ein Motivationsschreiben und deine letzten zwei Schulhalbjahreszeugnisse einreichen. Auf unserer Webseite findest Du alle Dokumente für die Bewerbung. Um die Unterlagen einzureichen, hast Du noch bis zum 31. Mai Zeit. Wenn Du möchtest, komme gern auch gemeinsam mit deinen Eltern zur Informationsveranstaltung am 27. April – dort fassen wir noch einmal alle wichtigen Informationen zusammen. Außerdem wird es am 19. April ein Instagram Live auf @deine.stubb geben, in dem ehemalige Juniorstudierende von ihren eigenen Erfahrungen berichten.

Alva: Cool, die zwei Termine merke ich mir auf jeden Fall. Können Sie mir vielleicht noch sagen, ob ich durch das Juniorstudium für mein Studium später Vorteile habe?

Beraterin: Ja, das hast Du! Zunächst einmal sammelst Du ja dadurch schon wichtige Erfahrungen – Du erlebst den Studierendenalltag und kommst mit Studierenden und Lehrenden in Kontakt. Zudem kannst Du das Juniorstudium bei einer späteren Bewerbung an der Uni Potsdam als absolviertes strukturiertes Studienvorbereitungsprogramm angeben. Damit verbesserst Du deine Abschlussnote für die Bewerbung um 0,1 Notenpunkte und erhöhst damit deine Bewerbungschancen. Und schließlich kannst Du im Juniorstudium bereits Leistungspunkte erwerben, die bei einem späteren Studium anerkannt werden können.

Alva: Das klingt wirklich gut. Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob das Juniorstudium an der Uni Potsdam oder das Frühstudium an der BTU Cottbus-Senftenberg das Richtige für mich ist.

Beraterin: Hast Du schon von den Studi’O Days gehört? Die digitale Studienorientierungswoche aller Brandenburgischen Hochschulen findet vom 26. bis 30. April statt. Unter dem Motto „Fünf Tage, ein Ziel“ kannst Du dich über das Studienangebot aller Hochschulen in Brandenburg, aber auch rund um allgemeine Fragen zum Studium informieren. Schaue dort einfach, welcher Studiengang dich am meisten anspricht; so kannst Du das Angebot der BTU mit dem der Uni Potsdam vergleichen.

Alva: Super, vielen Dank für den Tipp – das werde ich auf jeden Fall machen. Und danke für die ganzen Informationen, das war sehr hilfreich. Ich komme bestimmt mit meinen Eltern zur Informationsveranstaltung. Tschüss!

Beraterin: Alles Gute – wir würden uns über deine Bewerbung zum Juniorstudium freuen! Auf Wiedersehen.

Alvas Resümee

Nach dem Telefonat mit der Studienberaterin fühlt sich Alva in ihrer Entscheidung, ein Juniorstudium neben der Schule zu beginnen, bestärkt. Ihr Herz schlägt mehr als zuvor für den Studiengang Wirtschaftsinformatik. Was ihr bleibt, ist die Qual der Wahl. Wird sie in Potsdam starten oder vielleicht doch in Cottbus? Schließlich gibt es viele Lehrangebote auch online. Eines steht jedoch schon heute fest: Alva möchte ein echtes MINT-Girl werden! Schon morgen wird sie mit ihren Eltern und ihrem Informatiklehrer darüber sprechen und natürlich auch mit ihrem großen Bruder Marco.

 

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Dein Kontakt für Fragen zum Juniorstudium an der Universität Potsdam:

Magdalena Vock | Studienberaterin
+49 331 977-4926
magdalena.vock@uni-potsdam.de

Dein Kontakt für Fragen zum Frühstudium an der BTU Cottbus-Senftenberg:

Christiane Land | Studienberaterin
+49 (0)355 69 2796
land.christiane@b-tu.de

Das erste Semester haben Marco und Jannis fast geschafft. Sie konnten einige Methoden des Zeitmanagements testen und erproben. Nun stehen die ersten Prüfungen an und damit liegt wieder eine ganz neue Phase im Studium vor ihnen. Vor allem in Bezug auf die zeitliche Struktur und die Organisation des Alltags ist die Prüfungsphase oft eine Herausforderung. Dadurch, dass Jannis und Marco sich bereits am Anfang des ersten Semesters mit der Struktur und Organisation des Studienalltags beschäftigt haben, wissen sie, dass sie sich schon im Vorfeld gut organisieren müssen. Durch eine gute Planung kann die Prüfungszeit auch unter besonderen Umständen gut gemeistert werden.

Marco: Hey Jannis, Mensch, ich habe schon etwas Angst vor den kommenden Prüfungen. Damit ich sehe, bis wann ich welche Aufgaben erledigen muss, habe ich mir im Vorfeld eine Übersicht über meine Prüfungen für dieses Semester erstellt. Hier habe ich immer schon alle wichtigen Informationen für die jeweilige Prüfung eingetragen.

Jannis: Hallo Marco, bisher bin ich nur etwas aufgeregt. Wir haben uns ja schon im Vorfeld mit einigen Zeitmanagementmethoden beschäftigt und für die Prüfungsplanung können wir davon auch einiges nutzen. Ich habe jetzt begonnen, mit der 1-3-5-Methode zu arbeiten. Außerdem musste ich mich schon mit den Themen für zwei Hausarbeiten auseinandersetzen, damit ich die Inhalte mit den jeweiligen Lehrenden absprechen konnte. Wie sieht es denn bei dir aus?

Marco: Ja, mit Hilfe der 1-3-5-Methode erstelle ich mir für jede Woche einen Lernplan. Eine Hausarbeit muss ich auch bald abgeben. Dann habe ich aber auch zwei Klausuren, ein Projekt und eine mündliche Prüfung. Ich merke aber, dass es mir immer schwerer fällt, mich beim Arbeiten und Lernen zu konzentrieren. Irgendwie ist so langsam die Luft raus, ich freu mich schon auf die Semesterferien, um mal wieder ein bisschen vom Prüfungsstress abschalten zu können.

Jannis: Wenn du dich nicht so gut konzentrieren kannst, probiere doch mal die Pomodoro-Methode aus. Sie wurde in einem Vortrag zum Zeitmanagement beim digitalen Infotag „Einblicke“ der BTU Cottbus-Senftenberg und des Netzwerks Studienorientierung Brandenburg vorgestellt und geht auf den Italiener Francesco Cirillo zurück, der mit einer Art Eieruhr seine Arbeitsabläufe strukturierte. Diese Uhr sah wohl aus wie eine Tomate (auf ital. pomodoro) und darum heißt die Methode jetzt Pomodoro-Technik. Dafür musst du dir im Vorfeld kleine Aufgabenpakete erstellen und deine Stoppuhr oder deinen Timer auf 25 Minuten stellen. Jedes im Vorfeld erstellte Aufgabenpäckchen sollte in 25 Minuten erfüllbar sein. Hast du deine Aufgabeneinheiten geplant, kannst du dich in die Arbeit stürzen. Bei der Pomodoro-Technik arbeitest du nämlich immer 25 Minuten und machst anschließend fünf Minuten Pause.

      Schema Pomodoro-Methode

Das ist dann quasi eine Einheit und diese wiederholst du zwei- bis dreimal. Im Anschluss machst du eine größere Pause von 15 Minuten und wenn du magst, kannst du noch eine Runde so weiterarbeiten.

Ebenso ist es möglich, diese Methode auf die 60-60-30-Methode zu erweitern. Der Ablauf und das Schema sind die gleichen, nur die Zeitblöcke sind länger. Das heißt, hier arbeitest du erst 55 Minuten, machst eine Fünf-Minuten-Pause und dann arbeitest du noch einmal 60 Minuten und pausierst dann 30 Minuten. Ich probiere die Pomodoro-Technik gerade beim Schreiben meiner Hausarbeiten aus. Das wissenschaftliche Arbeiten fällt mir nämlich auch noch schwer. Wie ich gesehen habe, gibt es auch einige Apps, die dich bei dieser Methode unterstützen können. Ich teste gerade die Focus-To-Do-App als Unterstützung. Es gibt aber auch Timer im Internet.

Marco: Ich denke, ich probiere das auch mal, vielleicht klappt es so besser. Mit dem Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit habe ich auch noch Schwierigkeiten. Uns wurde gesagt, dass die Hochschulen meist einen Leitfaden mit dem Aufbau einer Haus-/Seminararbeit, wie z.B.: mit den gewünschten Zitierweisen und der geforderten Formatierung, zur Verfügung stellen. Außerdem habe ich gesehen, dass ich mir im Vorfeld einen Zeitplan aufstellen soll.

Jannis: Ja, da hat mir meine Schwester schon einen Tipp gegeben: Sie meinte, ich soll immer vom Abgabetermin rückwärts rechnen, damit ich sehe, wie viele Wochen ich hätte. Natürlich muss ich auch meine anderen Prüfungen beachten und private Termine berücksichtigen. Jedoch kann ich auf diese Weise die Arbeitspakete kleiner machen. Noch ist es aber wirklich schwer abzuschätzen, wie lange ich für welche Arbeitsschritte benötige. Mein Plan für meine letzte Hausarbeit in diesem Semester sieht wie folgt aus:

Marco: So einen habe ich mir auch erstellt. Ich glaube, wir sind doch ganz gut vorbereitet auf unsere Prüfungen und ich fühle mich jetzt schon viel beruhigter. Ich habe von anderen Studierenden aus höheren Semestern gehört, dass im März und im Sommer oft eine Möglichkeit angeboten wird, gemeinsam mit anderen Studierenden eine Nacht lang an den aufgeschobenen Hausarbeiten zu arbeiten. Hier sind dann auch Schreibberaterinnen und -berater dabei, die noch einmal Fragen zum Zitieren und zum Aufbau einer Hausarbeit beantworten. Vielleicht wird dieses Semester an unseren Hochschulen auch wieder eine Lange Nacht der Hausarbeiten oder des Schreibens angeboten.

Jannis: Das ist eine tolle Idee, da bin ich dann auch dabei!

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Marco und Jannis waren nun seit ein paar Wochen an ihrer bevorzugten Hochschule. Bisher war alles neu und total anders als sie es aus ihrer Schulzeit kannten. Beide mussten ihren eigenen Stundenplan erstellen und lernen, ihr Studium und ihre Freizeit selbst zu organisieren. Das war gar nicht immer so einfach. Doch es gibt eine Vielzahl an Methoden, um seinen Studienalltag zu strukturieren. Einige davon konnten die beiden in den letzten Wochen schon kennenlernen und ausprobieren. Schauen wir mal, welche das sind.

Die Schwester von Jannis hatte die zwei darauf hingewiesen, dass sie sich unbedingt vor dem Vorlesungsstart anschauen sollen, ob ihre Lehrveranstaltungen für das Wintersemester bereits im Online-Portal ihrer Hochschulen aufgelistet sind, damit sie sich ihren Stundenplan zusammenstellen und sich gleich für die jeweiligen Veranstaltungen und Prüfungen anmelden können. Die Anmeldung ist die Grundvoraussetzung, um später an den Prüfungen teilzunehmen. Marco war total dankbar, dass Jannis ihm das gleich erzählt hat. Er war davon ausgegangen, dass der Stundenplan vorgegeben ist und sie den Plan von der Hochschule bekommen. Jetzt wurde ihm klar, dass sich Studierende an vielen Hochschulen den Stundenplan eigenständig zusammenbauen müssen. Dabei ist einiges zu beachten, denn der Stundenplan ist sehr wichtig und verändert sich jedes Semester. Mit seiner Hilfe wird der eigene Studienalltag strukturiert. Vorab hatten sie bereits gesehen, dass die Studienmodule aus verschiedenen Lehrveranstaltungen bestehen. Ebenso haben sie einen Blick auf ihren Studienverlaufsplan geworfen, der zeigt, welche Lehrveranstaltungen in welchem Semester besucht werden sollten. Jannis‘ Schwester hatte ihnen gesagt, dass der eigene Stundenplan mit Hilfe des Studienverlaufsplans, des Modulkatalogs und des aktuellen Vorlesungsverzeichnisses erstellt wird. Jedes Semester muss man schauen, welche Lehrveranstaltungen für den Studienverlauf notwendig sind und ob diese auch angeboten werden. Außerdem sollte man unbedingt beachten, welche Prüfungen abgelegt werden müssen und an welchen Terminen sie stattfinden!

Jannis: Hallo Marco, guck mal, ich habe vom Freund meiner Schwester einen Musterstundenplan bekommen. Er studiert an der BTU Cottbus-Senftenberg Betriebswirtschaftslehre im Master. Meine Schwester hat mir empfohlen, zusätzlich immer gleich in meinen Stundenplan die entsprechende Vor- und Nachbereitungszeit pro Veranstaltung, zum Beispiel zum Lesen von Texten und Erledigen von Aufgaben, mit einzutragen. Auf diese Weise habe ich gleich eine festgelegte Zeit für die jeweiligen Aufgaben.

Marco: Hallo Jannis, der Stundenplan sieht ganz schön voll aus. Das ist alles ziemlich kompliziert und mein Alltag ist dann schon völlig verplant. So kann ich gar nicht mehr spontan mit Freunden etwas essen oder trinken gehen. Irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt. Meinen Stundenplan mit den Lehrveranstaltungen habe ich mir zusammengestellt, aber meinen Alltag möchte ich freier organisieren.

Jannis: Ach, so schlimm finde ich das gar nicht. Aber bestimmt kann dir die Studienberatung der Hochschule helfen, da sie auch Unterstützung zum Thema Zeitmanagement und Organisation des Unialltags anbietet. Wir können auch im Internet zum Thema Zeitmanagement im Studium recherchieren.

Marco hat im Internet auf der Seite seiner Hochschule die Sprechzeiten der Studienberatung herausgefunden. Durch Corona bieten die meisten Hochschulen Videochats an. Im Rahmen dieser Beratung konnte Marco gemeinsam mit der Beraterin eine weitere Methode erarbeiten, von der er Jannis berichtet.

Marco: Jannis, ich musste dich gleich nochmal anrufen und dir von der Beratung erzählen. Was für ein Zufall, dass die Studienberatung heute gleich eine Zoom-Sprechstunde angeboten hat! Die Beraterin war total nett und hat mir als Alternative die 1-3-5-Methode erklärt. Gemeinsam haben wir ein Beispiel erarbeitet. Hier siehst du einen Beispiel-Wochenplan mit der Vorlage von Coachingzonen Wissenschaft.

Mit dieser Methode kann ich mein jeweiliges Semester und jede einzelne Woche planen. Ich soll die zu erledigenden Aufgaben dabei immer nach Prioritäten sortieren.

Diese Variante finde ich gut, denn ich kann sie später auch für die Planung von Prüfungen und Hausarbeiten nutzen. Ich muss nur aufpassen, falls eine kleine Aufgabe eine dringende wird. Die 1-3-5-Methode probiere ich auf jeden Fall aus!

Jannis: Die Methode merke ich mir auch für meine Hausarbeiten. Jetzt haben wir gerade noch einen sehr schwierigen Semesterstart. Bei mir finden viele Lehrveranstaltungen nur online statt, sodass ich leider kaum direkt andere Studierende kennenlernen kann. Für einige Veranstaltungen waren auch Gruppenarbeiten vorgesehen, was aber gerade jetzt ziemlich schwer zu organisieren ist.

Marco: Das ist bei mir genauso. Ich habe gehört, dass einige Studierende Microsoft Teams, Evernote oder Slack nutzen. Es scheint also ein paar Apps, Tools und Plattformen zu geben, über die wir gemeinsam an Projekten oder Themen arbeiten oder uns einfach nur austauschen können.

Jannis: Ja, ich habe im Internet gesehen, einige Hochschulen bieten auch eigene Plattformen an oder haben diese auf ihren Arbeitsplattformen bzw. Homepages mit eingebettet. Der Freund meiner Schwester hat erzählt, er und seine Kommilitoninnen und Kommilitonen nutzen während Corona BigBlueButton und Jitsi. Mit ihrem BTU-Uni-Account können die Studierenden eigene virtuelle Räume erstellen, in denen sie sich zum Videochatten treffen können. Diese Möglichkeit gibt es bestimmt auch an unseren Hochschulen.

Marco: Das hört sich interessant an, aber ich bin auch sehr froh, dass bis zu den ersten Prüfungen noch etwas Zeit ist. Bis dahin können wir noch einige Methoden ausprobieren oder andere Studierende fragen, wie sie ihre Zeit organisieren und sich auf Prüfungen vorbereiten.

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